Edelsteinschleifer
Vom Rohstein zum Juwel
Edelsteinschleifen mit Handwerk und Leidenschaft
Jedes Schmuckstück beginnt mit einem Rohstein – unscheinbar, rau, voller verborgener Schönheit. Erst durch das Schleifen wird sichtbar, was in ihm steckt: Farbe, Licht, Tiefe.

Meine Arbeit als Edelsteinschleiferin
Seit vielen Jahren schleife ich Edelsteine selbst – von Hand, mit Geduld und einem Gespür für das Material. Jeder Stein ist anders. Manche zeigen sofort, wie sie geschliffen werden wollen. Andere brauchen Zeit, bis sich ihre Form offenbart.
Ich arbeite mit Steinen aus den Alpen, aber auch mit besonderen Mineralien von kleinen Schleifereien, die genauso viel Wert auf Qualität und Ursprung legen wie ich.
Der Weg vom Rohstein zum fertigen Schmuckstück
1. Auswahl des Rohsteins
Nicht jeder Stein ist für jedes Schmuckstück geeignet. Ich wähle jeden Stein nach seiner Farbe, Reinheit und Energie aus.
2. Schleifen & Formen
Mit verschiedenen Schleiftechniken bringe ich die natürliche Schönheit des Steins zum Vorschein – ob Cabochon, Facettenschliff oder freie Form.
3. Fassen in Silber
Der geschliffene Stein wird in 925er Sterlingsilber gefasst – von Hand, mit Sorgfalt und Liebe zum Detail.
4. Fertiges Unikat
Am Ende entsteht ein Schmuckstück, das einzigartig ist – mit Geschichte, Handwerk und Seele.

Warum ich schleife
Für mich ist das Schleifen mehr als Handwerk. Es ist Meditation. Ruhe. Ein Moment, in dem ich ganz bei mir bin.
Und genau diese Energie möchte ich weitergeben – in jedem Stein, in jedem Schmuckstück.
Entdecken Sie meine handgefertigten Schmuckstücke und finden Sie Ihr persönliches Juwel.
✧ Ihr eigener Stein – Mein Service für Sie
Sie haben einen besonderen Rohstein gefunden, gekauft oder geerbt und möchten ihn als Schmuckstein schleifen lassen?
Ich biete Ihnen gerne an, Ihren persönlichen Stein mit Sorgfalt und Handwerkskunst zu bearbeiten. Ob Familien-Erbstück, Fundstück aus den Bergen oder ein Stein mit besonderer Bedeutung – ich erwecke seine verborgene Schönheit zum Leben.
VORHER/NACHHER
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Vorher:
Bei diesem Stein handelt es sich um ein dunkles Sediment- oder metamorphes Gestein, das einen markanten weißen Streifen aufweist. Dieser Streifen entstand vor Jahrmillionen, als das Gestein unter hohem Druck Risse bekam. In diese Risse drang mineralreiches Wasser ein, und das darin gelöste Siliziumdioxid kristallisierte zu Quarz aus. (Wunschstein)
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Nachher:
Dein Fund erzählt die Legende vom Wunschstein, die sich
die Menschen in den Alpen seit Generationen erzählen: Ein Stein, dessen weiße Linie niemals endet, trägt die Kraft in sich, Träume wahr werden zu lassen. -
Vorher:
Ein Citrin-Rohstein, der seit Generationen im Familienbesitz war. Ein Stein mit Charakter, aber auch mit den Spuren eines langen Lebens – kleinen Kratzern und einer stumpfen Oberfläche.
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Nachher:
Meine Aufgabe war es nicht, diesen Stein zu verändern, sondern sein inneres Feuer wiederzuerwecken. Mit jedem behutsamen Schliff, jeder sorgsamen Politur, löste ich die Schleier der Vergangenheit und ließ das Licht wieder ungehindert durch. (Aus diesem Rohstein entstanden 3 Schmucksteine, für jedes Kind einer)
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Vorher:
Ein Amethyst aus Maissau (NÖ)
Der Stein zeigt ein schönes, tiefes Violett, das typisch für Maissauer Stücke ist. Man erkennt zonale Farbunterschiede – von fast klaren, hellen Bereichen bis hin zu gesättigten, dunklen Violett-Tönen. -
Nachher:
Dein Fund stammt aus der berühmten Amethyst-Region Maissau. Dieser Stein ist ein Zeitzeuge der Erdgeschichte Österreichs, entstanden vor rund 280 Millionen Jahren im Waldviertler Granit. Sein tiefes Violett ist charakteristisch für die Region und zeigt durch den geplanten Schliff seine volle Leuchtkraft.
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Vorher:
Dieser Fund vom Pinzgauer Wanderweg ist ein klassischer alpiner Gangquarz. Seine milchig-weiße Grundfarbe wird von feinen, lachsfarbenen Einschlüssen durchzogen, die für die Bergwelt der Hohen Tauern charakteristisch sind. Diese Färbung entsteht durch mineralische Begleiter wie Feldspat, die während des Kristallwachstums vor Millionen von Jahren eingeschlossen wurden. Ein echtes Stück Pinzgauer Natur.
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Nachher:
Aus deinem Fund vom Pinzgauer Wanderweg ist ein wahres Unikat der Alpen entstanden. Der Cabochon zeigt nun sein verborgenes Inneres: Eine sanfte, honiggelbe Aura, die in kühles, milchig-weißes Quarzgestein übergeht.
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Vorher:
Ein kieseliger Kalkstein oder Radiolarit
Das ist der wahrscheinlichste Kandidat für diese Region.
- Merkmale: Oft sehr dunkel (grau bis fast schwarz) durch organische Anteile oder Mangan-Einlagerungen.
- Hintergrund: Diese Steine sind extrem hart und überstehen den Transport in Bächen sehr gut. Wenn er sehr hart ist (sich mit Stahl nicht ritzen lässt), könnte es ein hornsteinartiger Radiolarit sein.
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Nachher:
Cabochon Schliff natürliche Form
Aus dem Herzen eines verborgenen Baches im Salzburger Seenland geboren, offenbart dieser handgeschliffene Cabochon eine faszinierende, mosaikartige Struktur. Warme Bernstein- und Karamelltöne durchziehen eine Matrix aus tiefem Kakaobraun, wie eingefangenes Sonnenlicht in kühlem Fels. Ein Unikat voller erdiger Kraft und natürlicher Eleganz.